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Auf einen Blick

Ab 2014 finden Sie hier Neues und Vertrautes zu den Perlen des Glaubens

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Newsletter 2014 – März 2014

Konfirmation: Das JA zum Glauben

Konfirmation / Maiglöcken und Gesangbuch (c) me_tra - Fotolia.com
© me_tra - Fotolia

Liebe Leserinnen und Leser,

liebe Perlen des Glaubens- Freunde,

es war im März – bitterkalt – Schnee fiel noch am frühen Morgen. Man sieht es noch auf dem großen Familienfoto. Alle haben dicke Jacken an und ziehen die Schultern hoch. Bei mir sind seit der Konfirmation 25 Jahre vergangen. Meine Mutter erhielt letztens einen Anruf aus der Gemeinde, ob sie nicht meine aktuelle Adresse mitteilen könne. Man wollte mich gerne zur „Silbernen Konfirmation“ einladen.

Ich erinnere mich gut und gerne an meine Konfirmandenzeit. Wir hatten einen jungen engagierten Pastor, der nicht nur nach „Lehrbuch“ vorging, sondern ganz andere Dinge parat hatte, als die Lehrer in der Schule. Er irritierte uns mit seinen „Methoden“, mit seinen Fragen und zeigte aber wie ernsthaft er sich mit uns und unserem Leben auseinandersetzte. Wir fanden Raum, im Gottesdienst und der Kirche, im Gemeindehaus – das lange Zeit auch nach der Konfirmation unser Treffpunkt blieb.

Jugendlichen einen Raum bieten, in dem sie sein dürfen. Einen Raum in Kirche und Gemeinde, in dem sie sich ausprobieren, in dem sie Fragen stellen, manchmal Antworten bekommen oder sie selbst erfahren können. In dem sie sehen und spüren können, wo Gestaltung erlaubt und gefordert wird. Wo Gelassenheit Platz hat und Zerrissenheit ausgehalten wird. Wo nicht nur nach Zukunft und Perspektive Ausschau gehalten wird, sondern das „Jetzt“ gefeiert wird. Ein Raum, in dem Gottes Liebe spürbar wird, durch Toleranz und Struktur, durch Fragen und Antworten, durch Liebe und Akzeptanz, durch Lehre und Freiheit – durch sein „ich habe dich bei deinem Namen gerufen“.

Hört sich alles schön an und wünschen sich sicher viele. Für diejenigen, die mit der Umsetzung betraut sind, heißt es ein hartes Stück Arbeit: viel Vorbereitung und Konzeption, Engagement und Tun. Da ist ein Leitfaden – ein „roter Faden“  hilfreich. Die Perlen des Glaubens sind so ein „roter Faden“. Anhand der Perlen und ihrer Themen lässt sich ein Curriculum für die Konfirmandenzeit entwickeln. Vorschläge dazu hat Ihnen bereits Kirstin Faupel-Drevs in „Perlen des Glaubens – Werkstattbuch“ vorgestellt (Ab S. 108). Jens Ehebrecht-Zumsande hat gemeinsam mit Bernhard Kassens seine Vorschläge für die Arbeit der Perlen des Glaubens in der Firmkatechese unter dem Titel „Wie das perlt…!“ vorgestellt (erschienen im Kösel Verlag). Wem ein ganzes „Perlen“-Curriculum zu viel ist, kann die Perlen des Glaubens auch für Rituale zu Beginn und Ende der Stunden einsetzen, einen Elternabend damit gestalten, ein Konfirmanden-Wochenende oder sie am Ende der Zeit, kurz vor Konfirmation und Firmung dazu nutzen, um Gelerntes und Erfahrenes zu wiederholen und zu bündeln. Das Gute am Perlenband? Anders als die Konfirmandenbücher oder Firmmappen kann es am Handgelenk getragen werden. Es kann die Jugendlichen täglich begleiten und ist dadurch mit all seinen Themen gegenwärtiger.

Das Bunte, Spielerische des Bandes hat einladenden Charakter - so ist die Rückmeldung von vielen - und, dass es gerne in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eingesetzt wird. Die vielen Fragen nach Modellen für diese Arbeit mit den Perlen finden ihre Antwort nun im zweiten Werkstattbuch, das im April erscheinen wird. Hier haben wir zusammengestellt, was unserer Meinung nach hilft und Spaß macht.

Doch nun stehen erst einmal Konfirmation und Firmung an. Allen, die damit befasst sind, wünschen wir Freude bei der Vorbereitung, Geistesgegenwart bei der Einsegnung und Zeit zu genießen.

Falls Sie ein passendes Geschenk suchen: Die Perlen des Glaubens sind (auch) gute Begleiter  und eine Erinnerung für diejenigen, die sie bisher noch nicht kannten.

Die Konfirmation ist für viele Familien ein Tag der Freude, verbunden mit Stolz darüber ein Stück weiter „erwachsen“ und mündig geworden zu sein. Wie wir uns in der  Freude über die Perlen mit Gott verbinden können, zeigt Joachim Zierke in seinem Buch „Perlenzeit“.